Der Gräbendorfer See

Wissenswertes

 

Der Gräbendorfer See entstand aus dem ehemaligen Tagebau Gräbendorf. Mit der Flutung des Restloches des früheren Tagebaues wurde im Jahr 1996 begonnen. Im Mai 2007 wurde die Flutung mit Hilfe von ca. 100 Millionen Kubikmeter Wasser aus der Spree abgeschlossen. Er ist damit der erste vollständig geflutete Tagebausee in Brandenburg und des Lausitzer Seenlandes.

 

Anrainergemeinden sind Drebkau, Vetschau/Spreewald und Altdöbern.

 

Gräbendorfer See (seit 1996):

 

       • Wasserfläche:    425 Hektar

       • Volumen:           93 Mio. Kubikmeter

       • Tiefste Stelle:     67,5 m

       • Besonderheit:     Vogelschutzgebiet

 

Am östlichen Ufer befindet sich eine ca. 170 ha große Insel. Sie ist im Besitz des Naturschutzfonds Brandenburgs und wurde zum Teil des Europäischen Vogelschutzgebietes "Lausitzer Bergbaufolgelandschaft" erklärt.

 

Der Gräbendorfer See ist seit 2009 freigegeben und kann von Jedermann genutzt werden. Auf Grund seiner sehr guten Badewasserqualität ist er zum Anziehungspunkt geworden. Ein asphaltierter Rundweg um den See ist 9,4 km lang und kann mit dem Fahrrad, mit Inline-Skates oder zu Fuß zurückgelegt werden.


 

Ansichten Gräbendorfer See